…Herbst für zu Hause.

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…Herbst für zu Hause.

Heute war in Berlin (Spandau) Königswetter. Wirklich toller Sonnenschein. Warm wäre allerdings anders gewesen. Jedenfalls beim Fahrradfahren. Oben auf dem Berg war’s aber mollig. Nicht nur wegen der “Anstrengung”. Zwei Theorien dazu: 1. Wirklich das “da oben ist man der Sonne viel näher”? oder 2. Es ist die Gefühlskälte die unten alles so abkühlt. Denn oben war ja keiner.
73 km. Havellandradweg. Nauen. Brieselang. Mangel an Bahnübergängen. Mann, mann, mann… Aber wenigstens war es nicht heiss (naja, irgendwie sogar so kalt, dass ich meine Ärmlinge an hatte), und es ist ja auch ein gutes Foto dabei rausgesprungen. Nicht, dass es in Spandau keine Azurjungfern gäbe, aber man muss halt eine finden, die einen ranläßt
Auch wenn ihr lange nichts davon gehört habt, geht der Umbau meines alten Mountainbikes zum Cruiser weiter. Nicht wirklich schnell - zugegeben!
Und nachdem ich letztes Jahr damit nur gefahren bin und nichts verändert habe, war es nun ja auch höchste Zeit weiterzumachen. Und zwar mit dem Sattel. Und das auch gerade noch zum richtigen Zeitpunkt. Denn obwohl ich sonst nicht zu den Markenfetischisten gehöre, wollte ich unbedingt einen Sattel von Brooks. Und genau die haben gerade drastisch ihre Preise erhöht. Bei meinem (neuen) Fahrradhändler des Vertrauens ist die Erhöhung aber bezüglich meines Wunschmodells noch nicht angekommen gewesen. Glück gehabt also!
Und hier ist er nun:
Man kann nicht viel erkennen? Dann gibt’s ein anderes Mal mehr Fotos (oder wieder ein Video) vom derzeitigen Stand des Cruisers.
Das wir jetzt übel. Ich kann mir gut vorstellen, dass da viele überhaupt kein Verständnis für haben. Aber wenn man sich von Assoziationen leiten läßt, ist ein Regenbogen eben mehr als nur Farbe.
Als ich die Form auf diesem Foto gesehen haben, wußte ich jedenfalls: Das ist das Foto zum Thema “Regenbogen”!
Zum Thema “Marodes” braucht man, um ein passendes Motiv zu finden, bestimmt keine zwei Minuten laufen. Ich hab mich dafür trotzdem aufs Rad gesetzt und mir die Freybrücke vorgenommen, die in ihrem derzeitigen Zustand ihrem baldigen Ende entgegen sieht.
Und wenn man sowas sieht, fragt man sich auch nicht mehr, warum manche Menschen kein Vertrauen in Brücken haben. Bedenkt man, dass wir in einer “außen Hui und innen Pfui”-Welt leben, mag man sich den wahren Zustand dieses Bauwerks gar nicht vor Augen führen.
Ich brauchte mich nicht zu sorgen. Für den Fall eines überlebten Absturzes, waren schon ein paar Kompetenzkräfte in Sachen “Wasserrettung” in der Nähe.

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