Lokales

spandau und berlin


Da merkt man mal wieder meine Sehschwäche: Es war natürlich ein Radfahrer und keine -in.

Ich verlinke mal nicht zum ADFC, weil man sich dort höchstens verläuft, sondern zum Original aus den Staaten: http://www.ghostbikes.org/

Es stand in der Morgenpost: Totes Krokodil vom Havelstrand wird obduziert

Muss ich mir jetzt zur Sicherheit eine Banane ins Ohr stecken?

Es geht ums Wetter, die Problematik der Berichterstattung und ein weiteres Volksbegehren in Berlin.

Links:
-Die Hard Trilogy
-Pro Reli
-Gemeinsam ist besser
-der passende Wikipedia-Artikel

…und ich hab’ mal wieder nichts von all dem gelesen ;-)

Ich hab’ heute das schöne Wetter genutzt und bin in frischer Luft, strahlender Sonne und beißender Kälte mit der Kamera spazieren gegangen. Hier ein bisschen Ausbeute:


die Eiswerderbrücke


die Zusammenkunft von Havel und Spree


Schutzvorrichtung gegen grobe Dummheiten


die Fassade vom Neoplangebäude und ein brennendes Licht

Gestern hat man mir erzählt es gäbe im Spandauer Forst Kreuzottern. Aber wer glaubt schon seiner Mutter? Besser wäre es in diesem Fall, denn es sind noch andere der Ansicht.
Und es ist auch mal wieder nett anzusehen, wie unterschiedlich mit so einem Thema bei der Presse umgegangen wird.

Die taz berichtet.
Die BILD berichtet.

Das Wetter bot heute mal die Möglichkeit zu einem angenehmen Spaziergang an der Havel. Am Spandauer See und den dort gelegenen Brücken war dann nichts und niemand mehr vor mir, meiner Kamera und der langen Linse sicher. War schön heute.

Das erste Thema in diesem Jahr ist schon mal ein relativ leichter Einstieg. Denn “Meine Stadt” kann man ja auf mannigfache Art und Weise angehen. Ich habe auch viel überlegt und es kristallisierte sich ein Favorit heraus. Kein Wahrzeichen, keine Prachtstraße, kein wundervoller Ort, den Touristen nie zu sehen bekommen. Es sollte mehr so in Richtung Skyline gehen. Und es sollte auch nicht wirklich beeindruckend sein. Denn wenn man mal nicht mit dem Herzen, sondern den Augen schaut, wird einem eines beim Blick auf alle Städte klar: Sie sind echt nicht schön.
Aber daraus ist nichts geworden, weil mein gewählter Standort, leider viel zu niedrig war und ich nicht wegen einer neuen Suche, gleich am Anfang des diesjährigen Projekts wieder hinterher hinken wollte (keine Zeit, keine Zeit…).

Das Notfall-Foto war schon beiläufig geschossen worden, bedarf aber einiger Erklärung (ist also kein gutes Foto ;-) ).

Spandau ist ein Bezirk von Berlin. War aber mal eigenstängig und ist nebenbei bemerkt auch älter als Berlin. Nun gehört für die Berliner Spandau nicht zu Berlin, weil’s “soweit weg ist” und für die Spandauer, weil’s halt so ist und immer war. Der Spandauer sieht sich entgegen den Behauptungen gar nicht als etwas Besonderes, nur die “Bewahrer des Alten” tun alles Mögliche dafür. Vielleicht kennt noch jemand diese Losbuden, die für einen guten Zweck (Blindenförderung?) Lose verkauften. Die waren für gewöhnlich kleiner als eine Duschkabine und gelb-blau (jedenfalls farbig). Nicht aber im ehrwürdigen Spandau! Damit die Dinger den Anblick der Altstadt nicht verschandelten, musste ein Holzhäuschen für die Genehmigung gebaut werden. Da kann man nur den Kopf schütteln. Aber lange Rede kurzer Sinn: Das Foto enthält den Beweis, das Spandau nicht zu Berlin gehört.

Links im Bild ist eine dunkelgrüne Mülltonne, die BSR-typisch eigentlich orange sein sollte. Deswegen auch der Slogan darauf. Und weil sie in der Spandauer Altstadt hängt, kann man sich jetzt ja seinen Teil denken.

So funktioniert Demokratie! Bürgerinitiativen gründen sich, informieren und setzen Dinge in Bewegung, so dass es einen Bürgerentscheid gibt. Über 86 % der Wahlteilnehmer stimmen für den Vorschlag der Initiative, aber weil nicht mindestens 15 % an der Abstimmung teilgenommen haben, ist das null und nichtig.

Links:
die nackten Zahlen
dazu der Tagesspiegel

Heute - nee, doch schon gestern - hat’s mich zum Fotografieren in den Schlosspark Charlottenburg verschlagen. Hier die drei besten Treffer. Jeweils mit Link zu Flickr, denn besonders die barbusige Dame in Gold sollte man mal in groß gesehen haben, sonst entgeht einem womöglich, was sie noch in der Hand hält.

Also wenn man mir ein Gesetz auf den Tisch packte, für dessen Durchsetzung ich verantwortlich wäre, und ich würde dieses Gesetz nicht mögen, wäre ein böser Geist und dazu noch eine ordentliche Portion bockig, dann würde ich einfach lauthals verkünden, ich könnte dieses Gesetz in der Praxis gar nicht einführen und kontrollieren. Dann hätte ich, ohne es auszusprechen, jedem klar gemacht, dass mir dieses Gesetz stinkt, und dass ich mich auch nicht um die Einhaltung kümmern werde.
Gut also, dass mir niemand Gesetze auf den Tisch packt und unser Land, unsere Länder und Gemeinden von Menschen geführt werden, die Vollprofis sind und wissen was sie machen.

Ein Artikel aus der Welt Online

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