Leibesertüchtigung

sport

Durch Tiger Woods PGA Tour 09 auf der Wii fühlte ich mich letztens ganz schön motiviert auch mal den Schläger zu schwingen. Da Golf aber nicht gerade zu den Sportarten gehört, die man “mal eben” und günstig ausprobieren kann, besinnte ich mich auf das, das ich schon aus meiner Jugend zur Genüge kannte: Mini(atur)-Golf!
Da die Anlage von damals aber leider dem Ausbau einer Siedlung zum Opfer fiel, musste ich mich nach anderen Möglichkeiten umschauen. Beim Deutschen Minigolf Verband findet man eine recht umfangreiche Liste von Minigolfanlagen, die dieses Problem lösen sollte. Und weil ganz viele dieser Anlagen in Berlin nicht allzufern gelegen sind, habe ich mir nun überlegt einfach mal alle (oder so ähnlich) zu bespielen und hier im Blog dann Eindrücke zu schildern. Dabei geht es nicht um eine professionelle Bewertung, sondern eben lediglich um meinen subjektiven Eindruck (der ja von Tag zu Tag schwanken kann), den Transport der Freude am Spiel, und damit auch darum, euch zum Spiel zu motivieren.
Schau’n wir also mal wie lang die Tour wird :-)

Die Tour:
-Berlin, Spandau, Charlottenburger Chaussee
-Berlin, Spandau, Südpark, Weverstraße
-Berlin, Reinickendorf, Tegel, Adelheidallee
-Berlin, Schöneberg, Insulaner, Prellerweg

Golffieber? Nur virtuell und theoretisch!

Nun ist es also soweit. In ein paar Stunden beginnen die Olypischen Spiele 2008. Und wie wurden wir bisher darauf vorbereitet? Wir “lernten” jede Menge unerhörte Details über die Gastgeber. Mißachtung der Menschenrechte, Umweltverschmutzung, die Sache mit Tibet, vorsätzliches Rausputzen für eine postive Darstellung in der Welt während der Olympischen Spiele…
Weiter lesen »

Die einen geben ohne Ende Moos zur Unterstützung ihrer Mannschaft aus, und ich bin zur wirklichen Moosentfernung angetreten.

Süßstoff

Studien, Experten, Wissenschaftler… Da wird so einiges entdeckt, erforscht und als neue Wahrheit tituliert.
Aber glauben tut man dann doch wieder nur das, was man glauben will.

Süßstoffe machen dick

Also das glaub’ ich gerne.

Was es alles gibt?!! Und dann gibt’s auch noch Leute, die so ein Quiz tatsächlich mitmachen. Ergebnis:

Sie haben 12 von 15 Punkten.
Das war gar nicht schlecht - die Tour hat Ihnen offensichtlich ein gesundes Halbwissen verschafft. Bei der Wada gibt es noch mehr Fragen, mit denen Sie sich schulen können.

Der 32. America’s Cup ist vorbei. Das Team Alinghi aus der Schweiz hat gewonnen. Die Planung des nächsten Cups hat begonnen. Und was mache ich? Kucken, ob denn alle Teilnehmer wenigstens ihrer Informationspflicht nachgekommen sind. Oder genauer gesagt: Steht auf den Internetseiten der Teams jetzt auch wer gewonnen hat?
Und da fallen drei Teams negativ auf. Und eins ganz besonders. +39 und Mascalzone haben ihren Betrieb im Internet nach dem eigenen Ausscheiden offenbar aufgegeben und so finden sich dort weder die Endergebnisse noch eine Gratulation (die kann man ja auch persönlich geschickt haben). Und die Deutschen? Genau, die fallen am unangenehmsten auf. Da gibt es News am laufenden Band, aber nichts mehr zum America’s Cup. Mir ist das irgendwie peinlich. Genauso wie mit den Basketballern von ALBA Berlin, die schaffen es auf ihrer Homepage auch nie, dem Meister zu gratulieren oder ihn wenigstens zu erwähnen.
Ich werde in Zukunft nur noch Mannschaften anfeuern und mit ihnen bangen, wenn sie nicht lokal oder national mit mir verbandelt sind. Dann muss ich mich auch nicht so schlecht fühlen, wenn sie sich daneben benehmen.

Jetzt gleich die letzte Chance für die Neuseeländer im neuseeländischen Boot den America’s Cup spannend zu gestalten. Wenn die Neuseeländer im schweizer Boot gewinnen, bleibt der Cup in Europa.

Update (16.28 Uhr): Alinghi hat das Rennen und den 32. America’s Cup gewonnen. Glückwünsche an das schweizer Team in Valencia!

In der Radzeit 05/2006 habe ich gerade gestern erst (”erst” trifft es wohl ganz gut) einen Artikel (Der Siegfried-Faktor; S.22ff) über Fahrradhelme und deren Sinn gelesen. Positiv an dem Artikel aufgefallen ist schon mal, dass, obwohl Statistiken angeführt wurden, auch darauf hingewiesen war, dass Statistiken oft wenig Aussagekraft haben und damit zu falschen Ergebnissen/Rückschlüssen führen. Soweit zur Ehrlichkeit.
Dann wäre da aber auch noch die Verbindung, die ich zu meiner vorgestrigen Erfahrung (letzter Absatz) entdeckt habe. Der Artikel erzählt von Helmträgern, an denen die Autos wesentlich dichter vorbeifahren und ich von mir als Westenträger, der auf einmal mehr Platz auf der Straße hat. Oder aufgeschlüsselt: Der Autofahrer sieht einen Helm, denkt an Sicherheit (”Da ist alles in Ordnung. Keine Gefahr!”) und fährt rücksichtslos und verkehrsgefährdend dicht am Radler vorbei, bzw. er sieht die neongelbe Warnfarbe der Weste, denkt an Gefahr (”Oh-oh! Da muss ich vorsichtig sein.”) und hält (vielleicht nur zum Schutz des Lacks) einen größeren Abstand.

Und was nehme ich davon jetzt mit?
1. Meine Abneigung gegen Helme im Straßenverkehr ist vielleicht gar nicht so verkehrt.
2. Man muss sich den Verkehrsteilnehmern als eine Gefahr für ihr Fahrzeug darstellen, um sich sicher bewegen und auf Aufmerksamkeit hoffen zu können.
3. Würden mehr Autofahrer ihren Verstand benutzen, statt nur übers Rückenmark auf grelle Farben zu reagieren, wäre der Straßenverkehr sicherer und fließender.

Nochwas?
Bei dem Sturm heute würde ich zum Radfahren einen Helm aufsetzen. Genauso wenn ich auch ohne Sturm mit dem Rad durchs Gehölz tobe. Mein Helm dient einzig und allein zum Schutz vor Holz ;-)

Die Operation 20 betreffend, bin ich seit dem letzten Monat besonders das Thema Bewegung wieder etwas intensiver angegangen. Bei jeder Gelegenheit auf Motorkraft zu verzichten war keine ausreichende Maßnahme, und deswegen habe ich mir eine gesunde Menge Sport verschrieben.
Jede Bewegung hier zu posten, war ich aber schon im letzten Jahr müde, und notiere diese Daten für mich und zur Kontrolle jetzt in der Trainingsverwaltung der Internet Bike Community. Sehr schön und übersichtlich hat man da alles im Überblick und kann sich auch balken- und tortendiagammsche Auswertungen anzeigen lassen.

Die 20 Kilometer heute wären fast zum Motivationskiller geworden. Man kennt das ja: Irgendwelche Spielereien versüßen einem nutzlos das Leben, und wenn man die Spielerei dann wirklich mal braucht, versagt sie den ordnungsgemäßen Dienst. Alles was ich dieses Jahr an Sport getrieben habe, galt dem reinen Vergnügen. Und immer hat der Pulsmesser tadellos funktioniert. Heute schreibe ich mir eine Runde Training GA1 in den Plan. Und was brauche ich natürlich dafür? Richtig! Den Pulsmesser. Und wer spuckt nur alle 15 Sekunden mal kurz einen Wert aus? Richtig! Der Pulsmesser. Auf diese Art und Weise seinen Puls zu verfolgen ist nicht gerade eine Freude. Und dass das Teil zu Hause wieder normal funktionierte, läßt mich auch nicht freudetanzen. Wenigstens hat mich unterwegs der Regen ein bisschen ablenken können…
Grund zur Freude war dann aber, dass ich, ohne den Trainingsbereich zu verlassen, eine Durchschnitt von gut 19 km/h geschafft habe. Das sah letzten Monat noch ganz anders aus.

Ach, und die Warnweste, die ich irgendwann mal empfahl, scheint ihren Dienst auch zu tun. Ich hatte auf den Straßenabschnitten noch nie soviel Platz. Es scheint als müsse man die Autofahrer tatsächlich erst darauf hinweisen, dass man weder bedrängt noch überfahren werden möchte.

« Older entries § Newer entries »

Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 Next