Operation 20

Wie wird man 20 kg los?

Kurz aber hart.

0:34 h (ohne Auf-und Abwärmen)
141 bpm

Heute keinen Bock aber trotzdem

1:05 h
19,7 km
123 bpm
18,1 km/h

und im Nachhinein war es auch gar nicht so schlimm.

Wenn schon Sport bei der Hitze, dann aber auch volle Kanne!
Nein, nur Spaß. Heute GA1 mit ein bisschen Spaß in der Mitte. So war der Plan. Der Spaß kam bei den hohen Temperaturen aber nicht auf. Dafür Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und beginnende Übelkeit. Also fiel der Mittelteil aus, und mit hängendem Kopf begann die Rückfahrt.

121 bpm
29,3 km
1:49 h
16,1 km/h

Die Tour durch Kladow kenne ich seit ich klein war. Allerdings damals noch mit dem Automobil. Heute aber (und vorher auch schon öfter) mit dem Fahrrad. Als weitere Änderung gegenüber früher kommt hinzu, dass man sich nicht mehr die Ellenbogen an der Mauer wund schleift, weil die bekanntermaßen ja entsorgt ist. Außer einem kleinen Stück, durch dass ich sogar einen Blick wagte.

ein stueck mauer
ein Blick von Ost nach West (und tatsächlich haben die Grenzer auch die andere Seite beschmiert ;-))

Dies Stück kann man bewundern, wenn man die Potsdamer Chaussee gerade hinter sich gebracht hat und dann hinter dem Glienicker See weiterfahren will.
Am Ende des Glienicker Sees wird’s dann spannend, weil man ohne Karte seinen Orientierungssinn braucht um die richtige Richtung einzuschlagen. Zurück nach Kladow war mehr links als ich gedacht hätte, passte dann letztendlich aber doch.

An der Imchenallee kann man dann mal verschnaufen und sich abkühlen.

imchen-erfrischung
Der Rasensprenger schenkte mir Erfrischung und eine ziemlich nasse Hose

Je nachdem ob man zurück rasen oder schleichen will, fährt man entweder wieder zurück nach oben zur Straße oder versucht sein Glück entlang der Uferpromenade. Die Promenade hat natürlich den Reiz des Wasser und bietet bessere Chancen Fußgänger zu erschrecken. Heute bei der Hitze roch es außerdem überall nach gebratenem Speck ;-)
Irgendwann kommt man dann wieder zur Heerstraße und hat den Kreis fast geschlossen.

Insgesamt hat diese Tour mir die Möglichkeit gegeben “Fit für kurze Touren” abzuhaken. Kein jammernder Hintern, keine Erschöpfung. So weit - so fit.
Gut, die Durchschnittsgeschwindigkeit reißt niemanden vom Hocker, aber in der sengenden Mittagshitze ist ankommen und überleben das Premierziel.

36,6 km
2:20 h
15,7 km/h
126 bpm

Keine Ahnung ob man das wirklich so nennt, aber heute war nicht Mountainbike sondern Kajak angesagt. Gefährlich bei der Sonne, ist aber trotzdem gutgegangen. Beim Kajakfahren Daten zu sammeln ist nicht so mein Ding, deshalb gibt’s nur das Montagsgewicht:

90, 5 kg

Es war vergange Woche schon mal weniger, aber wen kümmert’s?
Dafür hab ich aber noch ein Seerosen-Foto.


Unterhavel, Berlin, 24.07.2006

Mir scheint es wäre ein bessere Taktik morgens statt abends zu fahren. Denn abends ist es immer noch sehr warm, während man morgens noch ein bisschen Frische in der Luft hat. Heute ist außerdem noch die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Kommt mir jedenfalls so vor. Und das hat sich auch alles auf die Leistungsbereitschaft ausgewirkt.

1:26 h
121 bmp
22,8 km
15,9 km/h

Doch noch ein Ründchen mit dem Rad gedreht. Sehr nett so im Abendrot durch den Wald zu bügeln. Und ohne die Last auf Zahlen zu starren. Einfach nur aus Spaß in die Pedale treten. Daher sind die Daten diesmal in belangloser Reihenfolge.

23,3 km
18,9 km/h
1:14 h
134 bmp

Als Nachricht würde man es wohl schon als Einbruch bezeichnen. Aber ich bin gestern nicht gefahren, weil ich das für keine gute Idee hielt (Hitze und Ozon und so), und heute habe ich einfach die kühle Zeit zum Radfahren verpaßt. Dumm gelaufen. Das macht jetzt also zwei Tage hintereinander keinen Sport. Ist aber kein (B)Einbruch. Die Bewegung wird weitergehen, und motiviert bin ich auch: Da kratzt doch einer an der 90-kg-Marke!
Na gut, das ist die kleinste Hürde, aber immerhin…

Dann habe ich gestern zum Thema Abnehmen durch Sport noch etwas Interessantes via dem MTB-News-Forum gefunden: Die Wahrheit über Fettverbrennung
Ist alles total logisch und macht eben Sinn. Hätte man auch selbst drauf kommen können. Und irgendwie hat man es im Kopf auch immer schon gewußt, nur dass einen diverse Fitnessexperten oft etwas anderes glauben machen wollen.
Macht aber auch nichts, denn Training der GA1 ist trotzdem (gerade am Anfang) sinnvoll, weil man sich nicht überlastet und als Folge daraus länger trainieren kann und sich nicht selbst demotiviert. Nach den Basics ist Die Wahrheit über die Fettverbrennung aber ein guter Grund wider der Trainingsdisziplin.

Wenn man sein Training am Morgen und noch ohne Frühstück macht, dann regt das den Fettstoffwechsel zusätzlich an, habe ich mal gelesen. Man soll dann aber nicht zu lange trainieren und auch daran denken, wirklich in der Fettverbrennungszone zu fahren. Ein weiterer Rat dazu wäre etwas zu essen mitzunehmen. Für alle Fälle sozusagen. Bei mir war das heute ein Apfelriegel von Aldi. Außerdem natürlich das Trinken nicht vergessen. Und weil ich heute 1,5 Stunden machen wollte, habe ich zu Hause dann doch noch einen Kakao getrunken.

Das Training selbst war dann sehr nett. Zum Großteil auf Waldboden ging’s vielleicht nicht ganz so schnell, aber dafür habe ich hier und da sogar mal einen Singletrail gesehen und befahren. Das treibt den Puls zwar nach oben, macht aber auch tierischen Spaß.
Und die erwartete Entlastung durch die entspannte Sitzposition auf dem Fully hat sich auch eingestellt. Super!

1:37 h
134 bpm
28,8 km
17,8 km/h

Heute ist wieder selbstverordnetes Traingsfrei. Der Körper kann zwar noch, aber die Oberfläche (besonders am Gesäß) ist gestern ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden. Außerdem soll man es ja nicht übertreiben. Und wie gequält sieht das auch immer aus, wenn sich ein Biker so gar nicht hinsetzen will! Das gibt keine guten Haltungsnoten.

Apropos Haltung. Bis jetzt habe ich meine Runden mit meinem Hardtail (Stevens 7.5.2) gedreht. Eigentlich die richtige Wahl für flaches Gelände, wenn da nicht die Sache mit dem Vorbau wäre. Gut, vielleicht hätte ich mehr auf den Verkäufer hören sollen, der mich lieber auf einem Rahmen geringerer Größe gesehen hätte, aber ich wußte es ja besser. Na jedenfalls könnte ich der sehr gestreckten Körperhaltung, die der Nackenmuskulatur und den Handgelenken wenig zuträglich ist, immer noch mit einem kürzeren Vorbau entgegentreten. Dafür war ich bisher aber zu faul und zu geizig.

Um mir die nächsten Ausritte trotzdem gemütlicher zu machen, war ich gerade im Keller (ist das schön kühl) und habe mein Fully (selbst zusammengewürfelt) mal durchgescheckt. Das hat einen kleineren Rahmen und ist urgemütlich (der Sattel wird früher oder später immer zur Problemzone). Damit werde ich mich also die nächsten Tage verwöhnen und fahre dann vielleicht auch mal in gröberes Gelände. Das würde sich jedenfalls so gehören.

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