Studien, Experten, Wissenschaftler… Da wird so einiges entdeckt, erforscht und als neue Wahrheit tituliert.
Aber glauben tut man dann doch wieder nur das, was man glauben will.
Also das glaub’ ich gerne.
(the blog formerly known as klugscheißerman)
Wie wird man 20 kg los?
Studien, Experten, Wissenschaftler… Da wird so einiges entdeckt, erforscht und als neue Wahrheit tituliert.
Aber glauben tut man dann doch wieder nur das, was man glauben will.
Also das glaub’ ich gerne.
Die Operation 20 betreffend, bin ich seit dem letzten Monat besonders das Thema Bewegung wieder etwas intensiver angegangen. Bei jeder Gelegenheit auf Motorkraft zu verzichten war keine ausreichende Maßnahme, und deswegen habe ich mir eine gesunde Menge Sport verschrieben.
Jede Bewegung hier zu posten, war ich aber schon im letzten Jahr müde, und notiere diese Daten für mich und zur Kontrolle jetzt in der Trainingsverwaltung der Internet Bike Community. Sehr schön und übersichtlich hat man da alles im Überblick und kann sich auch balken- und tortendiagammsche Auswertungen anzeigen lassen.
Die 20 Kilometer heute wären fast zum Motivationskiller geworden. Man kennt das ja: Irgendwelche Spielereien versüßen einem nutzlos das Leben, und wenn man die Spielerei dann wirklich mal braucht, versagt sie den ordnungsgemäßen Dienst. Alles was ich dieses Jahr an Sport getrieben habe, galt dem reinen Vergnügen. Und immer hat der Pulsmesser tadellos funktioniert. Heute schreibe ich mir eine Runde Training GA1 in den Plan. Und was brauche ich natürlich dafür? Richtig! Den Pulsmesser. Und wer spuckt nur alle 15 Sekunden mal kurz einen Wert aus? Richtig! Der Pulsmesser. Auf diese Art und Weise seinen Puls zu verfolgen ist nicht gerade eine Freude. Und dass das Teil zu Hause wieder normal funktionierte, läßt mich auch nicht freudetanzen. Wenigstens hat mich unterwegs der Regen ein bisschen ablenken können…
Grund zur Freude war dann aber, dass ich, ohne den Trainingsbereich zu verlassen, eine Durchschnitt von gut 19 km/h geschafft habe. Das sah letzten Monat noch ganz anders aus.
Ach, und die Warnweste, die ich irgendwann mal empfahl, scheint ihren Dienst auch zu tun. Ich hatte auf den Straßenabschnitten noch nie soviel Platz. Es scheint als müsse man die Autofahrer tatsächlich erst darauf hinweisen, dass man weder bedrängt noch überfahren werden möchte.
[...]Ruhig angehn, erst mal schön Lage peilen und dann mal sehen.[...]
Bela B. Felsenheimer
Trotz mildem Winter habe ich erst gestern, nach einem unendlichen halben Jahr, wieder meine persönliche Paddelsaison eröffnet. Und ich habe was gelernt.
Nach so langer Pause wieder mit Bewegungsabläufen anzufangen, die einem nicht in die Wiege gelegt wurden, ist immer auch ein bisschen eine Qual und fordert Konzentration oder Tribut in Form von Verspannungen und Muskelkater. Sei es drum. Irgendwann muss man ja wieder beginnen.
Am Anfang nicht zu übertreiben, ist immer ein guter Rat. Bisher lief das jedes Jahr etwa so: langsam lospaddeln, dann steigern und letzlich unter Schmerzen und stark demotiviert zurück zum Bootshaus quälen; hoffen, dass es beim nächsten Mal besser läuft.
Diesmal war es anders. Ähnlich wie man mit dem Laufen beginnen soll: paddeln, treiben lassen, paddeln, treiben lassen…
Und es hat funktioniert. Was anfänglich schon Schmerzen waren, löste sich in Wohlgefallen auf, und der Rückweg gegen den Wind war dann, selbst ohne die Möglichkeit von Pausen, keine mentale und physische Höchstbelastung mehr.
Ich bin beeindruckt und im Schulterbereich schmerzfrei
Neulich wieder fast eine fit for fun gekauft. Aber dann doch noch das passende Argument zum Zurücklegen gefunden.
Vom Lesen wird man auch nicht dünner!
Letztendlich hat sich der Bestand an Weihnachtssüßigkeiten nun am Wochenende auf Null verringert. Und so kann ich erst jetzt im wahrsten Sinne des Wortes behaupten, dass Weihnachten gegessen ist.
Das letzte Stück war übrigens ein als Rentier verkleideter Osterhase der Firma Lindt.
Man könnte den Eindruck gewonnen haben, ich hätte die Operation 20 vergessen. Habe ich aber nicht. Ein paar Einträge vermutlich schon, aber meine sportliche Aktivität war in letzter Zeit tatsächlich eher bescheiden. Trotzdem wundere ich mich über den Fitnesszustand, denn bewegt habe ich mich trotzdem.
Naja, da kann man nichts machen. Also alles auf Anfang.
Gestern nur mal so auf dem Rad bewegt und über den hohen Puls gewundert.
22,78 km
1:21 h
145 bpm
16,87 km/h
Auch wenn die Räder noch still stehen: Die Erde dreht sich weiter.
In diesem Fall - also heute - unter dem Kajak. Da ich aber noch immer nicht weiss, wie ich Kajak fahren sportlich einschätzen soll, mach’ ich’s auch nicht.
Dafür habe ich ein Foto aus “Klein Venedig”. Sieht doch aus wie in Öl gemalt, oder? Besonders das Wasser.
Wer übrigens hämisch denkt: “Na, lange hat er ja nicht durchgehalten!”, sei kurz belehrt, dass ich zwar tatsächlich ein paar Tage müßigging, aber im Moment nur pausiere, weil ich wohl so eine Art Zerrung im Oberschenkel habe. Und sowas, habe ich mir erfahren, läßt man lieber ruhen.
Wenn der Berg ruft, kann man nichts machen außer hin- und hochzufahren. Ich hatte nicht mit soviel Wind auf den Straßen gerechnet. Ich konnte mich vorher schon vage an diverse schlecht passierbare Kreuzungen erinnern. Mit dem leichten Nieseln musste man rechnen. Und dass die Sonne just in dem Moment als die Auffahrt begann, anfängt doch zu scheinen, war ja wohl klar. Das einzige was ich vergessen hatte war, dass der Weg den Hahneberg hoch gekopfsteinpflastert ist. Und kaum war ich in den Berg reingefahren, konnte ich auch schon nicht mehr. Da es in Berlin aber nicht wirklich Berge gibt, konnte ich das kaum zu ende denken, bevor ich schon oben war. Aus dem 3, 4, 5 mal Hochfahren wurde dann aber wegen mangelnder Lust und einer vergessenen Trinkflasche nichts mehr.
21,8 km
1:08 h
19,2km/h
144 bpm
xx hm (ein Höhenmesser fehlt mir noch)
Trotz einer fahrradlosen Woche sind die verlorenen 2 kg nicht wieder drauf. Puuh!
23,0 km
1:18 h
17,7 km/h
127 bpm
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