Es geht ums Wetter, die Problematik der Berichterstattung und ein weiteres Volksbegehren in Berlin.
Links:
-Die Hard Trilogy
-Pro Reli
-Gemeinsam ist besser
-der passende Wikipedia-Artikel
…und ich hab’ mal wieder nichts von all dem gelesen
(the blog formerly known as klugscheißerman)
das böse establishment
Es geht ums Wetter, die Problematik der Berichterstattung und ein weiteres Volksbegehren in Berlin.
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…und ich hab’ mal wieder nichts von all dem gelesen
Kennt ihr den Spruch “Eure Armut kotzt mich an!”? Könnte ein Motto von mir sein, denn ich finde dieses Thema so unerfreulich, dass ich mich nicht wirklich damit beschäftigen möchte (ich habe hinterher nicht mal mehr probegehört). Aber zum Blog Action Day mache ich mal eine Ausnahme und entwickle den Ehrgeiz etwas Durchdachtes dazu beizutragen. Doof nur, dass man durchdachte Beiträge besser vorher durchdenkt…
Nun ist es also soweit. In ein paar Stunden beginnen die Olypischen Spiele 2008. Und wie wurden wir bisher darauf vorbereitet? Wir “lernten” jede Menge unerhörte Details über die Gastgeber. Mißachtung der Menschenrechte, Umweltverschmutzung, die Sache mit Tibet, vorsätzliches Rausputzen für eine postive Darstellung in der Welt während der Olympischen Spiele…
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So funktioniert Demokratie! Bürgerinitiativen gründen sich, informieren und setzen Dinge in Bewegung, so dass es einen Bürgerentscheid gibt. Über 86 % der Wahlteilnehmer stimmen für den Vorschlag der Initiative, aber weil nicht mindestens 15 % an der Abstimmung teilgenommen haben, ist das null und nichtig.
[...] Er habe, so Tibbets, seine “patriotische Pflicht” erfüllt. [...]
[...] und verbluteten dann qualvoll an inneren Verletzungen. [...]
Weder die Gesichter noch die Geschichten hinter den Zahlen zu kennen ist schon eine große Erleichterung im Umgang mit den Abscheulichkeiten in unserer Welt.
[the attempt of an english translation see below]
Was einem oft gar nicht bewußt ist, ist die Verschmutzung der Umwelt mit Geräuschen. Nur an einem stillen Ort - z.B. in einem groß angelegten Park - nimmt man den Krach aus der Ferne war. Oder in unseren Zeiten mobiler Musik wird einem der Geräuschpegel der Stadt verklart, wenn man den Player noch auf der Straße ausgemacht hat und ihn dann zu Hause mit der eingestellten Lautstärke wieder in Betrieb nimmt. Wie? Noch nie erlebt? Glück gehabt!
The Noise
Did you already notice the noise-pollution? When you’re in a park or somewhere else where it’s quite and you relax you can hear it from the distance: the noise of our life. Or you have been on the street using your mobile music player, already switched it off outside and then you restart it indoors without lowering the volume. You’ve never done that? Lucky you!
(today’s Blog Action Day)
[the attempt of an english translation see below]
Die meisten die das Wort Umwelt hören, denken vermutlich zuerst an grüne (oder braune?) Wälder, spielende Löwenbabies, Flüsse oder Ozeane voller unbekannter Lebewesen. Woran eher keiner denkt ist der Nachbar, Kollege, Mitschüler, der Unbekannte auf der Straße, die vielen Mitmenschen, die einem so tagtäglich begegnen.
Und wie steht es so ums Miteinander? Nicht so gut, oder?
Ich kann das selbstverständlich nur aus der Sicht eines Großstädters sagen, aber Toleranz, Mitmenschlichkeit und friedliches Miteinander kann man hier lange (aber immerhin nicht vergeblich) suchen. Aber woran liegt’s? Ich denke, es ist einfach zu viel. Zu viele Menschen, zuviel Input, zuviele Fehler. Für Gelassenheit braucht man Entspannung, aber wo soll die im Stadtgewühl herkommen? Oder selbst zu Hause. Während ich hier schreibe, toben um mich herum die Bässe aus der Wohnung unter mir. In diesem Moment frage ich mich nur, warum soviele Menschen die Bässe so hochdrehen müssen. Ich brauche das nicht. Aber was ist nach einer weiteren Stunde derartiger Beschallung? Werde ich dann noch ein friedlicher Nachbar sein?
Oder der Stadtverkehr. Jeder macht Fehler. Sicherlich auch ich. Meine eigenen Fehler kann ich mir, je nachdem wie gefährlich es wurde, mal besser mal weniger gut verzeihen. Aber die von den anderen? Von vielleicht Zehntausenden nehmen mir in 20 Minuten zehn die Vorfahrt. Liest hier jemand, den das nicht berühren und erhitzen würde?
Je größer die Masse an Mitmenschen ist, desto größer muss auch die eigene Toleranz sein. Und um die nicht unnötig zu strapazieren wären einig wenig Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit schon hilfreich.
Cooperation
Mostly thinking of environment means thinking of forests, lion-babies, rivers and oceans full of unknown life-forms. But what about neighbors, colleagues, classmates, the stranger on the street? All the fellow human beings you see day by day?
What about the cooperation with these? Don’t looks so good? As a city slicker I can say that tolerance, humanity, peaceful living is rare to find. But why? I think it’s to much: to much people, to much surroundings, to much failures. For a quite manner it needs stress relaxation. But where should it come from in the thick of the city? Or at home, too. In this moment I can hear the basses from below. Not the music only the basses. Why people always need to pump them up? I’m slightly bothered but calm. What is in an hour? Will I be the peaceloving neighbor anymore?
In traffic everybody makes mistakes. I do, too. And I know. And I’m forgiving me. But ten drivers out of maybe 10,000 taking my right of way in 20 minutes is too much to stay calm. Or would you?
The more fellow men there are, the more tolerance is needed. And to ensure this tolerance more thoughtfulness and attention would be helpful.
(today’s Blog Action Day)
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