Automobiles

autos und motorräder

Mangel 508

Da hatte ich das so schön gedacht: Ich fahre zum TÜV, lasse eine HU machen, nehme mit Bravur auch die Hürde der neu eingeführten AU, fahre wieder nach Hause und nehme meinen Podcast auf, in dem ich dann erzähle, dass ich in zehn Jahren mit meinem Mopped nicht einmal durch den TÜV gefallen bin.

Gut das ich den Podcast vorher gemacht habe. Erzählen könnte ich zwar immer noch, aber dass es dann nach zehn Jahren und 23 Tagen doch nicht gereicht hat, hätte der Geschichte den Schwung und die Freude genommen.

508 - Hinterachse-Radlager übermäßiges Spiel: rechts

Besonders ärgerlich: Ich hab’s vorher gesehen, gedacht ich komme damit durch und kann’s hinterher in Ruhe in Ordnung bringen. Pustekuchen!
Erfreulich aber, dass sich das Spiel mit den Blinkern vom letzten Mal nicht wiederholt hat.

In der Radzeit 05/2006 habe ich gerade gestern erst (”erst” trifft es wohl ganz gut) einen Artikel (Der Siegfried-Faktor; S.22ff) über Fahrradhelme und deren Sinn gelesen. Positiv an dem Artikel aufgefallen ist schon mal, dass, obwohl Statistiken angeführt wurden, auch darauf hingewiesen war, dass Statistiken oft wenig Aussagekraft haben und damit zu falschen Ergebnissen/Rückschlüssen führen. Soweit zur Ehrlichkeit.
Dann wäre da aber auch noch die Verbindung, die ich zu meiner vorgestrigen Erfahrung (letzter Absatz) entdeckt habe. Der Artikel erzählt von Helmträgern, an denen die Autos wesentlich dichter vorbeifahren und ich von mir als Westenträger, der auf einmal mehr Platz auf der Straße hat. Oder aufgeschlüsselt: Der Autofahrer sieht einen Helm, denkt an Sicherheit (”Da ist alles in Ordnung. Keine Gefahr!”) und fährt rücksichtslos und verkehrsgefährdend dicht am Radler vorbei, bzw. er sieht die neongelbe Warnfarbe der Weste, denkt an Gefahr (”Oh-oh! Da muss ich vorsichtig sein.”) und hält (vielleicht nur zum Schutz des Lacks) einen größeren Abstand.

Und was nehme ich davon jetzt mit?
1. Meine Abneigung gegen Helme im Straßenverkehr ist vielleicht gar nicht so verkehrt.
2. Man muss sich den Verkehrsteilnehmern als eine Gefahr für ihr Fahrzeug darstellen, um sich sicher bewegen und auf Aufmerksamkeit hoffen zu können.
3. Würden mehr Autofahrer ihren Verstand benutzen, statt nur übers Rückenmark auf grelle Farben zu reagieren, wäre der Straßenverkehr sicherer und fließender.

Nochwas?
Bei dem Sturm heute würde ich zum Radfahren einen Helm aufsetzen. Genauso wenn ich auch ohne Sturm mit dem Rad durchs Gehölz tobe. Mein Helm dient einzig und allein zum Schutz vor Holz ;-)

MotoGP

In Zeiten, in denen sich die Schlinge um CO2-Erzeuger immer dichter zieht, hat man es wieder ein bisschen einfacher, zu schockieren, bzw. eine befreiende Ignoranz an den Tag zu legen. Manchmal braucht’s das einfach. Z.B. habe ich letztens an einem fremden Kühlschrank, mir etwas zu trinken holend, eine Eierpackung mit fettem Aufdruck “AUS KÄFIGHALTUNG” gesehen. Hat mich sehr erheitert. Musste sogar lachen. Aber essen könnte ich sowas nicht.
Aber darum geht’s jetzt gar nicht. Dieses Wochenende ist das erste MotoGP-Wochenende des Jahres. Schnelle Motorräder. Coole Typen. Wilde Typen. Harte Zweikämpfe. Benzin, Öl, Testosteron und Adrenalin. Und natürlich auch Kohlendioxid. Aber irgendwie kommt diese Rennserie ja auch der Motorenentwicklung zugute. Kann man sich jedenfalls einreden…
Und ich kuck’ jetzt weiter!

http://www.motogp.com
http://www.motograndprix.de/
http://www.eurosport.de/

Gerade gerückt

Hier habe ich mich mal gewundert, wie umweltfreundlich es doch in den USA zugehen mag. Und ich habe mich wirklich gewundert.
Gestern gab es dann diesen Artikel bei SpiegelOnline über das meistgefahrene Auto in den Vereinigten Staaten. Ein Besuch auf der Homepage von Ford verriet mir auch den Verbrauch des Pick-Ups: 16 - 21 mpg (miles per gallon). Wenn ich nach Wikipedia richtig umgerechnet habe, macht das 11,2 - 14,7 (bei größerem Motor sogar bis 16,8) Liter Diesel pro 100 Kilometer. Und damit wäre dann wieder alles im Lot :-(

Fange ich doch mit einem Bild an.

Und dann mache ich weiter mit dem was sich alles ändert.

für den Staat:

  • weniger Einnahme aus Kraftfahrzeugsteuer, Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer, Bußgeldbescheiden und für “Dienstleistungen”
  • einer weniger, der die Straßen abnutzt

für die Wirtschaft:

  • weniger Einnahme für Waren und Dienstleistungen
  • ein Kunde weniger, der nach Sachen fragt, die sie seit zehn Jahren nicht mehr verkaufen wollen
  • ein paar gebrauchte Teile mehr für die, die immer noch danach fragen
  • ein bisschen kostenloses Recyclingmaterial, auf das sie bestimmt gerne verzichtet hätten

für die Umwelt:

  • einer von Milliarden, der jetzt glaubt weniger Abgase zu verursachen
  • einmal noch die Betriebsflüssigkeiten von diesem einen verkraften
  • dieses wunderschöne Fleckchen Flora (siehe Foto) wird wohl dem Verwerter zum Opfer fallen

für mich:

  • weniger Verpflichtung durch weniger Besitz
  • weniger Kosten und Ärger
  • geringeres Ansehen wegen fehlendem Statussymbol
  • nie wieder mit 60 km/h von Starnberg nach Berlin fahren
  • nie wieder so einfach den Dachträger mit Fahrrädern beladen können
  • nie wieder den Kühlmittelausgleichsbehälter anschmachten, den ich schon eingebaut habe, als noch nicht mir, sondern meiner Cousine, das Auto gehörte
  • ob mich meine Cousine jetzt dafür hasst, dass ich ihr erstes Auto weggegeben habe?
  • nicht mehr damit angeben können, ein “volljähriges” Auto zu fahren
  • kein Gefrage in der Werkstatt mehr, ob man den Sprung in der Windschutzscheibe mal entfernen solle
  • keine Bammel mehr beim TÜV, dass der sich an dem Sprung stört
  • kein Betteln mehr im Halloweenkostüm nach Starthilfe
  • keine schwere Autobatterie mehr drei Stockwerke hochtragen um sie zu laden

Das Bild zeigt meinen Corsa A. Genaugenommen die linke Seitenscheibe. Seit Donnerstag ist er weg. Beim Verwerter. Und das ist auch okay. Mich macht das nicht traurig. Eine Sorge weniger…

Ach, und wen es interessiert…
Ich hatte ja hier schon mal darauf verwiesen, dass die Hersteller seit diesem Jahr ihre Altfahrzeuge kostenlos zurücknehmen müssen, und ich aber nicht glücklich bin, deswegen bis nach Oranienburg fahren zu müssen. Also habe ich diverse Verwerter in der Gegend angerufen, bis ich einen gefunden hatte, der es dann umsonst annahm.
Ich hätte es natürlich auch noch mit Verkaufen oder Verschenken probieren können, aber dazu hatte ich nicht die Muße.

Derzeit sind ja alle bemüht über Umweltschutz zumindest zu reden. Man mag das aber alles gar nicht mehr hören. Schon aus Trotz. Man lässt Kinder nun mal nicht erst in den Brunnen fallen…

Bei SpOn gibt’s auch gerade eine Liste der sparsamsten Benziner. Gut, ich sehe ein, das sich der Durchschnittsverbrauch noch anders berechnet, aber ich hatte mal einen Golf I (Bj. 1982; 1,1 l; 50 PS) der hat im stolzen Alter von 14 oder 15 Jahren auf der Autobahn auch nur knapp 5 Liter verbraucht. 1982 ist schon sehr lange her und an 1997 denkt auch keiner mehr.
Das ist schon irgendwie traurig.

Viele Blogger haben - so mein Eindruck - bei einsetzendem Schneefall den unabwendbaren Drang darüber einen Beitrag zu verfassen. Ich widerstehe an dieser Stelle und stelle dafür fest, dass ich mich im Medium Internet zu voreilig bedanke.

Zum Beispiel am 16.01.2007. Da schrieb ich einem Verlag (der auch einen Online-Shop hat), dass ich eins ihrer bereits vergriffenen Bücher suche, und wollte wissen, ob sie nicht einen Tipp für mich hätten, wo man das vielleicht doch noch auftreiben könnte. Außerdem schwenkte ich noch einen Zaunpfahl und erklärte, dass es dieses Buch nicht mal gebraucht zu erwerben gibt (vielleicht lohnt also eine Neuauflage?!). Dann bedankte ich mich noch brav für ihre Mühen und ihre Antwort, aber letztere ist bei mir bis heute nicht eingegangen.

Dann beschäftige ich mich gerade mit der Verwertung meines Autos. Das ist seit diesem Jahr ja kostenlos, weil die Firmen die Autos zurücknehmen müssen. Allerdings tun sie das nicht selbst, sondern haben offenbar mit Autoverwertern Verträge und schicken die “Kunden” dann dorthin. Bei Opel auf der Seite kann man seine PLZ oder Stadt eingeben und bekommt dann eine Liste der Verwerter ausgegeben. Hat nur leider nicht funktioniert. Also habe ich wieder eine E-Mail geschrieben und mich auch wieder brav bedankt. Im voraus. Aber diesmal war es nicht ganz so unangebracht. Ich bekam die Liste der Verwerter zugeschickt, man reparierte die Suchfunktion und damit war der Dank ja auch gerechtfertigt. Aber wäre mein Dank vielleicht anders ausgefallen, hätte ich gewußt, dass Opel keinen einzigen Autoverwerter in Berlin hat, sondern nur aussenrum und nicht mal wirklich nahe (34 km nach Hause laufen dauert so seine Zeit, und ich wohne schon am Rande Berlins)?

Als letztes wäre da noch die Zeitschrift IQ Style. In der Max war eine Werbung dafür zu sehen und Charlotte Roche war auf dem Cover. Anstatt sie nun zu kaufen, dachte ich, ich nehme lieber das kostenlose Probeabo. Drei Hefte für Null Geld. Als ich mich durch die Website klickte, war das Heft mit Charlotte vermutlich ohnehin schon nicht mehr aktuell, aber bekommen habe ich bis jetzt (ist auch schon wieder Wochen her) noch nichts. Naja, eine Ausgabe der Zeitschrift Yacht habe ich im Briefkasten gefunden. Die passt bestimmt besser zu mir, aber bestellt war sie nicht. Allerdings hat der Verlag der ersten Geschichte offenbar was mit der Yacht zu tun, nur habe ich da meine Adresse nicht mitgeschickt. Schon seltsam. Vielleicht sollte ich per E-Mail doch noch einen Dank an IQ Style schicken. Dann bekomme ich zwar nicht was ich will, aber vielleicht wenigstens irgendetwas…

Ist zwar…

…noch kein Grund einen Joghurtbecher zu fahren, aber gute Werbung muss man würdigen.

Give Me Five!

Timing

Endlich mal ein perfektes Timing. Die letzte Zeit war es zwar nachts immer schon ganz schön kalt, aber tagsüber dann eben doch wieder ziemlich warm. Aber jetzt ist fürs erste schluß damit. Es bleibt (laut Vorhersage) eine Weile permanent unter 7 °C, und damit war gestern der perfekte Abend für einen Reifenwechsel.

Ich habe gerade den ADAC-Newsletter bekommen. Da kann man ein Frauen-Sicherheitstraining gewinnen.
Was ein Fahrsicherheitstraining ist weiss ich, aber was muss man sich dann unter einem Frauensicherheitstraining vorstellen? Da der ADAC ja ein Automobilclub ist, vielleicht ein Sicherheitsprogramm für Autofahrer, die oft Frauen im Auto haben!? Oder es ist schlicht ein Seminar über den sicheren Umgang mit Frauen?!?

Sorry, could not resist!

« Older entries § Newer entries »

Pages: Prev 1 2 3 Next