Automobiles

autos und motorräder


Da merkt man mal wieder meine Sehschwäche: Es war natürlich ein Radfahrer und keine -in.

Ich verlinke mal nicht zum ADFC, weil man sich dort höchstens verläuft, sondern zum Original aus den Staaten: http://www.ghostbikes.org/

Ist jetzt nicht wirklich interessant, aber ich dachte mir, mal zum Podcastschinder zu werden. Und klar es geht ums Projekt 52 und ums Thema Leidenschaft und meinen lahmen Beitrag dazu.

Das dieses Thema bis zur Nummer 496 warten musste… Oder habe ich jemals erwähnt, wie schön die motorisierte Fahrt auf zwei Rädern ist?

und hier ist das Foto:

Die einen geben ohne Ende Moos zur Unterstützung ihrer Mannschaft aus, und ich bin zur wirklichen Moosentfernung angetreten.

Motorradfahrer haben immer ihr Traum-Bike. Entweder traumhaftschön vor der Tür stehend oder aber als unerfüllten Traum im Laden wartend.

Um mich zu versichern, dass mein Traumbike schon vor der Tür steht, durchforste ich in unregelmäßigen Abständen die Angebote des Motorradmakts und suche das Bike, dass ich heute kaufen würde, wenn ich nicht schon eins hätte.
Und seit Yamaha die Vmax und XJ 600 N (eigenartige Auswahl meinerseits, ich weiß) aus dem Programm gestrichen hat, bin ich mir immer sicher gewesen, schon MEIN Bike zu haben. Aber seit gestern (komisch, dass ich auch ausgerechnet gestern wieder gesucht habe) gibt’s die Vmax wohl wieder. In einer neuen Version. Und nur über die Website http://www.new-vmax.com/ vorbestellbar. Allerdings findet sich dort kein Preis. Und auch wenn man zum Vorbestellen “hier” klicken soll, dann weiß man eigentlich nicht wo.
Ob die Verantwortlichen jetzt irgendwo heulend vorm PC sitzen und sich fragen, warum keiner bestellt?
Mir kann’s egal sein. 310 kg, 200 PS und 166,8 Nm sind nichts, was ich auf zwei Rädern in Bewegung setzen wollte. Auch wenn’s natürlich schon damals die brachiale Kraft war, die dieses Teil ausmachte. Die ebenfalls nicht funktiontüchtige Gallerie auf der Website verrät vage, dass auch die klassische Optik ein bisschen gelitten hat. Aber die hechelnden PS-Junkies mit ihren offenen Brieftaschen wird’s wohl nicht stören.
Bleibt für die zukünftigen Besitzer zu hoffen, dass dieses Geschoß ausgereifter ist, als die Website, auf der es angeboten wird. Aber vielleicht liegt’s ja auch an Firefox… :-)

Nachtrag: MOTORRAD weiß da schon mehr

Ach, ihr wollt noch die Auflösung? Ob ich ein neues Traum-Bike gefunden habe?
Das Traum-Bike steht noch immer vor der Tür. Aber obwohl ich mit der Pubertät die Harleyphilie abgelegt habe, schienen mir gestern Abend die einzig kaufbaren Motorräder, die der Sportster-Reihe von Harley Davidson zu sein.

Und ich fürchte, ich hätt’ sogar mal Lust auf eine Fahrt mit so ‘nem Ding… ;-)

Jaja, ein Computer ist eben immer nur so gut, wie der, der in programmiert hat, oder eben der, der ihn bedient. Find’ ich ‘nen Knaller… und die Werbung dazwischen passt auch gut (war bei meinem Aufruf von TomTom).
Navi lotst Autofahrerin auf die falsche Insel

Immer wieder dasselbe Flehen zum Schulanfang

Mangel 508

Da hatte ich das so schön gedacht: Ich fahre zum TÜV, lasse eine HU machen, nehme mit Bravur auch die Hürde der neu eingeführten AU, fahre wieder nach Hause und nehme meinen Podcast auf, in dem ich dann erzähle, dass ich in zehn Jahren mit meinem Mopped nicht einmal durch den TÜV gefallen bin.

Gut das ich den Podcast vorher gemacht habe. Erzählen könnte ich zwar immer noch, aber dass es dann nach zehn Jahren und 23 Tagen doch nicht gereicht hat, hätte der Geschichte den Schwung und die Freude genommen.

508 - Hinterachse-Radlager übermäßiges Spiel: rechts

Besonders ärgerlich: Ich hab’s vorher gesehen, gedacht ich komme damit durch und kann’s hinterher in Ruhe in Ordnung bringen. Pustekuchen!
Erfreulich aber, dass sich das Spiel mit den Blinkern vom letzten Mal nicht wiederholt hat.

In der Radzeit 05/2006 habe ich gerade gestern erst (”erst” trifft es wohl ganz gut) einen Artikel (Der Siegfried-Faktor; S.22ff) über Fahrradhelme und deren Sinn gelesen. Positiv an dem Artikel aufgefallen ist schon mal, dass, obwohl Statistiken angeführt wurden, auch darauf hingewiesen war, dass Statistiken oft wenig Aussagekraft haben und damit zu falschen Ergebnissen/Rückschlüssen führen. Soweit zur Ehrlichkeit.
Dann wäre da aber auch noch die Verbindung, die ich zu meiner vorgestrigen Erfahrung (letzter Absatz) entdeckt habe. Der Artikel erzählt von Helmträgern, an denen die Autos wesentlich dichter vorbeifahren und ich von mir als Westenträger, der auf einmal mehr Platz auf der Straße hat. Oder aufgeschlüsselt: Der Autofahrer sieht einen Helm, denkt an Sicherheit (”Da ist alles in Ordnung. Keine Gefahr!”) und fährt rücksichtslos und verkehrsgefährdend dicht am Radler vorbei, bzw. er sieht die neongelbe Warnfarbe der Weste, denkt an Gefahr (”Oh-oh! Da muss ich vorsichtig sein.”) und hält (vielleicht nur zum Schutz des Lacks) einen größeren Abstand.

Und was nehme ich davon jetzt mit?
1. Meine Abneigung gegen Helme im Straßenverkehr ist vielleicht gar nicht so verkehrt.
2. Man muss sich den Verkehrsteilnehmern als eine Gefahr für ihr Fahrzeug darstellen, um sich sicher bewegen und auf Aufmerksamkeit hoffen zu können.
3. Würden mehr Autofahrer ihren Verstand benutzen, statt nur übers Rückenmark auf grelle Farben zu reagieren, wäre der Straßenverkehr sicherer und fließender.

Nochwas?
Bei dem Sturm heute würde ich zum Radfahren einen Helm aufsetzen. Genauso wenn ich auch ohne Sturm mit dem Rad durchs Gehölz tobe. Mein Helm dient einzig und allein zum Schutz vor Holz ;-)

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