Aurikulare Kost

musik

Die nächsten 22 Flaschen sind alle und ich war wieder kostenlos shoppen. Meine Beute:

  • Will Smith - Switch (yeah, yeah. ohh, ohh)
  • Cypress Hill - Insane In The Brain (das Lied zur Bong?)
  • Adam Green - Crackhouse Blues (alternate version)
  • Adam Green - Emily (kann man auch “Schiri wir wissen, wo dein…” drauf singen)
  • Adam Green - The Rotary Shakes

Die drei letzteren gehörten zusammen, sonst hätte es auch nur Emily getan.

Und nun zurück an den Kühlschrank.

Mein Flop

Bei CHIP Online gibt’s die Technik-Flops der letzten zehn Jahre. Da ist eine Menge Handy-Kram dabei und immerhin ein Flop, den ich auch zu Hause habe: die MD. Und weil ich nicht nur ein paar MDs und einen Player habe, darf ich mich mit einem mobilen, einem “stationären” und einem Gerät für Auto jetzt wohl “sehr, sehr hartnäckig” nennen.

Wenn man von irgendwas Neuem nicht weiß, dann kann man sich nicht dafür interessieren, und man kann es logischerweise auch nicht kaufen. Und das ist bei vielen Produkten und Werken bestimmt besser so. Zu meinem Leidwesen betrifft das aber auch die Werke von Cyndi Lauper, die ich musikalisch (denn persönlich kenne ich sie ja nicht) sehr schätze. Und so war es immer dem Zufall zu verdanken, wenn ich solche Alben wie At Last überhaupt entdeckte. In diesem Fall tatsächlich kurz vor seinem Erscheinen.

The Body Acoustic habe ich kurz nach dem Erscheinen auf Cyndis Homepage entdeckt. Allerdings war es nirgends zu erwerben (”Haben wir nicht im Computer!“), also habe ich alle Freunde, die ins Ausland fuhren, verrückt gemacht, mal zu schauen und mitzubringen. Und nach drei Monaten dann die Information, dass das Album am 3. März auch in Europa erscheint. Und nun ist es da!

Ich bin Fan, was kann da schiefgehen? Wenn ich die meisten Lieder der 80er heute nicht mehr so richtig (und vor allem nicht andauernd und viele hintereinander) hören kann, so bildet Cyndi Lauper die Ausnahme. Aber auf The Body Acoustic hat sie nun einige ihrer eigenen Songs gecovert und wunderbare Arrangements ohne Synthesizer und Keyboards geliefert, die überhaupt nicht mehr an die 80er erinnern. Akustische Gitarre, Violine, Melodica und Instumente, die ich gar nicht benennen kann, verzaubern (’tschuldigung, aber dazu fällt mir kein anderes Wort ein) den Zuhörer. Dann hat sie auch noch Kollegen wie Shaggy (der hat vielleicht nicht ganz so gut gepasst), Sarah McLachlan, Jeff Beck und andere um sich gescharrt. Und weil das alles noch nicht reicht, bekommt man hintendran auch noch eine Ska-Version von Girls Just Wanna Have Fun.

Das Album gibt’s als normale CD und als DualDisc, auf deren zweiter Seite das ganze Album nochmal in enhanced stereo zu hören ist plus Musikvideos und einem Behind-The-Scenes-Video, dass ich vor Begeisterung noch nicht mal gesehen habe.

Die Fans müssen kaufen, alle anderen können bei Interesse ja mal reinhören (vielleicht auch beim Händler).

Oho, die Sängerin von Tokio Hotel trägt die Haare jetzt anders. Das raubt ihr ein bisschen die Weiblichkeit. Aber nur ein ganz klitzekleines, winziges bisschen.

Hier habe ich schon stolz erzählt was für Musik ich mir, Dank Coca Cola, bei Musicload umsonst herunterladen konnte. Hier jetzt die Negativliste, also die Lieder, die es nicht gab. Und da ich schon beim Meckern bin: Warum funktioniert Musicload nicht mit Firefox?

  • Winterwonderland - Ray Charles (passt jetzt natürlich nicht so gut, wäre aber schön gehabt zu haben)
  • Princess Crocodile - Gry mit F.M. Einheit (muss ich dazu irgendetwas sagen?)
  • Shiny (???) - Hazee Fantazee (???) (wenn man nicht weiß, wie ein Lied heißt und von wem es ist, dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn man’s nicht findet)
  • Bobby Brown Goes Down - Frank Zappa (Schande! Die haben gar nichts von Frank Zappa)

Gerade habe ich auf Kabel Eins Peter Illmann so eine Anruf-Quiz-Sendung moderieren sehen. Und eigentlich ist das nicht schade, sondern eine Schande.

Couchpotatoes

Die “Wir sind Helden” der Podcast-Szene. Die “Helden” stehen bei mir ganz oben, weil sie einfach so sympathisch rüberkommen. Da könnte dann auch keine dumme Bemerkung oder ein wirklich schlechtes Lied etwas dran ändern.
Bei den Couchpotatoes ist es ähnlich. Gerade jetzt nach der aktuellen Folge (die noch im Hintergrund läuft). Nicht nur, dass ich umschmeichelt bin, weil ich auf eine gestrige E-Mail zu ihrer Kategorie “Words to use more often” schon heute Erwähnung finde, sondern auch, weil sie von einem Hörergeschenk derart überrascht waren, dass es schon herzig war, und man ihren den Dank auch wirklich abnimmt.
Bei anderen findet man ja die dreisten Donation-Buttons, Wunschlisten von Amazon oder vielleicht noch andere Bettelversuche. Das nervt und trägt nicht zur Sympathie bei. Amüsant zum Beispiel ist da kleingedruckt*, die ihre Seite in letzter Zeit mit Werbung vollstopften und nun wohl keine Idee mehr zum Podcasten haben :-) Naja, das sind auch Schüler, vielleicht müssen sie soviel lernen.
Aber die Couchpotatoes kann ich nur empfehlen. Sie kündigen charmantes Geschwätz an, und genau das bekommt man dann auch. Ca. 30 Minuten pro Woche. Hört mal rein!

Ach, eins noch. Das läuft jetzt übrigens nicht nach dem “Erwähnst-du-mich-erwähn’-ich-dich”-Prinzip. Ich bin zwar namentlich erwähnt, aber eben nur das. Und die Couchpotatoes höre ich seit ich Podcasts höre.

Selten hat sich Colatrinken für mich so gelohnt wie jetzt. Obwohl ich fast von dem Zeug runter war, gönne ich mir doch öfter mal wieder was von dem “kalten Sprudel-Kaffee”. Denn für fünf von den Codes, die im Deckel versteckt sind, bekomme ich ein Lied bei Musicload. Wie das genau geht, steht bestimmt bei Cokefridge. Und die Werbung hat uns ja auch längst damit zugeschwallt, nur dass die uns mit WM-Tickets umworben haben.

Hier die Liste meiner downgeloadeten Kleinode:

  • Seeed feat. Cee-Lo Green - Aufstehn! (für die Freundin, aber ich gebe zu: Ist ein schönes Lied)
  • The Dave Brubeck Quartet - Take Five (ein Klassiker, den man haben muss, und ich glaub’ die Tantiemen gehen ans Rote Kreuz)
  • Nick Cave And The Bad Seeds mit Kylie Minogue - Where The Wild Roses Grow (oh man, das klingt so geil)
  • Beck - Loser (sollte man eigentlich schon gehabt haben)
  • Pink Floyd - Money (sogar das fehlte noch in der Sammlung)
  • Los Salvajes - Wooly Bully (vom Namen her will’s keiner kennen, aber wenn’s läuft, singen alle mit)

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