Manchmal läuft’s schon dumm. Da schreibt man eine Mail und kriegt sie wieder zurück. Weil’s nicht eilig ist, versucht man’s dann halt am nächsten Tag nochmal, aber wieder nichts. Und dann nochmal. Mit demselben Ergebnis. Weil’s dann aber dringlicher wird, verschickt man die Mail letztlich über einen anderen Account. Und siehe da: Es geht!
Weil sich das Problem nicht alleine behob, habe ich dann mal bei Arcors (der Empfänger) Postmaster nachgefragt. Irgendwann kam dann auch die kurze und einfache Antwort. Über E-Mail-Adressen meines Providers (knallhart.de) wäre Nazispam verschickt worden, weswegen Arcor diesen Server kurzerhand gesperrt hätte. Die Sache würde untersucht.
Natürlich finde ich es gut, dass Nazispam unterbunden wird, und Sachen untersucht werden, aber ich fühle mich auch in einen Topf geschmissen. Zu unrecht in einen Topf geschmissen.
Oder reagiere ich da über? Ist das nicht ein bisschen so, als dürften keine A-Klasse Mercedesse mehr im Sauerland fahren?
Aber man wird ja klüger. Vom nächsten E-Mail-Provider, den ich mir aussuche, werde ich eine komplette und aktuelle Kundenliste einfordern und mir ein Mitspracherecht bei der Annahme zukünftiger Kunden einräumen lassen. Dann habe ich das wenigstens ein Stück weit selbst in der Hand…
3 comments
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24. July 2009 at 23:29
Mareike
Nein, bist du nicht
Aber wir müssen dann für unsere elektronische Kommunikation auf andere Provider zurückgreifen!
25. July 2009 at 11:35
Thommi
…oder verzichten und Briefe schreiben.
27. July 2009 at 15:35
Mareike
Oh ja! Ich mag einen echten Brief bekommen