[...]Ruhig angehn, erst mal schön Lage peilen und dann mal sehen.[...]
Bela B. Felsenheimer
Trotz mildem Winter habe ich erst gestern, nach einem unendlichen halben Jahr, wieder meine persönliche Paddelsaison eröffnet. Und ich habe was gelernt.
Nach so langer Pause wieder mit Bewegungsabläufen anzufangen, die einem nicht in die Wiege gelegt wurden, ist immer auch ein bisschen eine Qual und fordert Konzentration oder Tribut in Form von Verspannungen und Muskelkater. Sei es drum. Irgendwann muss man ja wieder beginnen.
Am Anfang nicht zu übertreiben, ist immer ein guter Rat. Bisher lief das jedes Jahr etwa so: langsam lospaddeln, dann steigern und letzlich unter Schmerzen und stark demotiviert zurück zum Bootshaus quälen; hoffen, dass es beim nächsten Mal besser läuft.
Diesmal war es anders. Ähnlich wie man mit dem Laufen beginnen soll: paddeln, treiben lassen, paddeln, treiben lassen…
Und es hat funktioniert. Was anfänglich schon Schmerzen waren, löste sich in Wohlgefallen auf, und der Rückweg gegen den Wind war dann, selbst ohne die Möglichkeit von Pausen, keine mentale und physische Höchstbelastung mehr.
Ich bin beeindruckt und im Schulterbereich schmerzfrei
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