Aloha liebe Podcast-Freunde!
Neri hat gefragt, was für Equipment ich fürs Podcasten nutze. Dann will ich das doch heute mal rauslassen. Weil ich im Podcast selbst hier und da wahrscheinlich schon das eine oder andere erwähnt habe, mache ich das jetzt aber als Textbeitrag. Ist ja auch übersichtlicher.
Die ersten Folgen sind mit folgender Ausrüstung zu Stande gekommen:
Windowsrechner
Cubasis VST 5
Sony F-V120 (dynamisches Mikrofon)
Das war aber nicht so gut. Cubasis hatte ich angeschafft, um auch mal ein bisschen eigene Musik aufzunehmen. Dafür ist es im Anfängerbereich vermutlich (bis heute habe ich keinen Ton aufgenommen) auch gut gemacht, aber fürs Podcasten könnte man es einfacher haben. Das Mikrofon habe ich per Windows-Mic-Boost “verstärkt”, aber auch damit war ich nicht glücklich.
Also habe ich diese beiden Komponenten ausgetauscht und damit weitergemacht:
Audacity
Vivanco EM 35
Audacity ist kostenlos und ich denke, dass die meisten Podcaster, die Windows benutzen, dies zu ihrer Podcast-Software erwählt haben. Das Mikrofon wird mit einer Batterie verstärkt und lieferte auch nette Ergebnisse. Nur leider nicht im angesteckten Zustand, was für ein Ansteckmikro dann wieder schlecht ist.
Nachdem mich auch dieses Setup nicht glücklich machen konnte, habe ich mir die Ausrüstung von Frau Rubens abgeschaut und einiges neu angeschafft.
Behringer Eurorack UB502
t.bone EM-900 (Kondensator-Mikrofon) + Stativ + XLR-Kabel
Der Mixer von Behringer hat (aus heutiger Sicht) leider keine Phantomspeisung, weswegen ich mittlerweile wohl das etwas größere Eurorack UB802 bevorzugen würde. Da das t.bone aber auch per Batterie gespeist werden kann, die bis jetzt schon über ein Jahr hält, ist das bloß ein Detail, das gar keine Auswirkungen hat.
Das Vivanco-Mikro benutzte ich jetzt in Verbindung mit einem MD-Player Sony MZ-R70 für die Aussenaufnahmen.
Intro und Outro sind auf einer Yamaha Pacifica 112 XJ mit Ernie-Ball-Regular-Slinky-Strings gespielt und durch einen Fender 15R in den Mixer geleitet.
Die Dateien (22050 kHz und 40 kBit/s bzw. 80 kBit/s bei Stereo) landen nach ein bisschen “Gleichmacherei” mit MP3Gain bei meinem kostenlosen 30MB-pro-Monat-Account bei podhost.de. Vielen Dank an der Stelle an Podhost für diesen Service!
Geräusche nehme ich mir entweder selber auf oder suche nach lizenzfreien im Internet.
Für die Musikfolgen habe ich Nicht-Gema-gemeldete-Künstler per E-Mail freundlichst um Erlaubnis gebeten ihre Musik spielen zu dürfen.
Ich denke, ich habe nichts vergessen und ihr konntet einen Einblick gewinnen.
Im Vereinigten Königreich gibt es übrigens schon seit einiger Zeit das Podcast User Magazine (die ersten Folgen beschreiben z. B. wie man einen Podcast macht), das mittlerweile auch ein deutsches Pendant gefunden hat, zu dem ich mir noch kein richtiges Urteil gebildet habe.
Noch Fragen?
2 comments
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7. November 2008 at 22:07
Pingback from PodTown » Blog » [Interview] Thommi mit Ukulele, Verbalnotizen & der Radioablösung
20. November 2006 at 22:32
Neri
Ich bedanke mich für diese doch recht ausführliche Abhandlung